Editorial

Als Christen tragen wir nicht nur Verantwortung für unsere Pfarrei oder unseren Pastoralraum, sondern für die ganze Welt. Wir sind darum aufgerufen, im Monat und Sonntag der Weltmission uns der Verantwortung bewusst zu werden.

Papst Leo XIV. hat für dieses Jahr das Thema «Eins in Christus, vereint in der Mission» gewählt. Das «Einssein in Christus» ist der Ausgangspunkt jeglichen missionarischen Wirkens.

Wir feiern am 18. Oktober den Weltmissionssonntag zum 100. Mal. Papst Pius XI. führte ihn ein, um die Evangelisierung zu fördern und damit auch die Einheit unter den Christen. Auch wir sind eingeladen die Einheit zu stärken und lebendig zu halten, sei es im Gebet oder einer solidarischen Spende.

Dadurch wächst die Einheit, denn in 120 Ländern wird die Kollekte durchgeführt, die die Diözesen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien unterstützen.

Missio in der Schweiz richtet den Fokus dieses Jahr auf Bolivien: eine lebendige Kirche voller Glaubenskraft. Mit grossem Einsatz steht sie an der Seite benachteiligter Menschen – in der Seelsorge, in der Bildung und im sozialen Bereich. Auch sie müssen unterstützt werden z.B. mit dem Gebet für den Monat der Weltmission:

Herr Jesus Christus, lass uns eins sein in dir, verwandle unsere Herzen, mache uns zum Werkzeug deines Friedens. Erneuere in uns die Sendung deines Evangeliums, richte unser Leben ganz auf dich aus, schenke uns die Kraft, füreinander einzustehen. Mache uns zum Sauerteig einer neuen Menschheit: in Bolivien, in der Schweiz und in der ganzen Welt. Lass unsere Gemeinschaft wachsen, stärke, was uns verbindet, führe uns im Glauben zueinander durch Maria, die Mutter der Kirche. Amen

Martin von Arx

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