Schutzkonzept für die Benutzung von Räumen in den Pfarreizentren des Pastoralraums am Mutschellen

Der Bundesrat hat mit den Lockdown-Erleichterungen vieles wieder möglich gemacht. Ab 8. Juni 2020 können wir auch unsere Pfarreizentren für die unterschiedlichsten Nutzungen wieder zur Verfügung stellen. Voraussetzung dafür ist, dass ein Schutzkonzept vorliegt.

Allgemein

Wer krank ist bleibt zuhause! Dies gilt auch für die verantwortlichen Leiter. In den Pfarreizentren wird die Anzahl der Besucher reduziert, so dass der Abstand von 1,5 m zwischen den Besuchern eingehalten werden kann. Die Anlässe sind so zu planen, dass die maximale Teilnehmerzahl voraussichtlich nicht überschritten wird (Puffer einplanen).
Die mögliche Maximalzahl für jedes Pfarreizentrum hängt von den zu reservierenden Räumen ab und kann bei den für die Raumvergabe zuständigen Personen erfragt werden.

Grundsätzlich gilt eine Distanzregelung von 1,5 m. Es ist darauf zu achten und diese ist einzuhalten.
Sollte dies aufgrund der räumlichen Gegebenheiten oder aufgrund der Aktivitäten nicht möglich sein, ist der Kontakt so kurz wie möglich zu halten und es muss die Nachverfolgbarkeit der Personen mittels Präsenzlisten (Name, Vorname, Telefon) garantiert werden. Die Besuchenden werden auf die mögliche oder sichere Unterschreitung des Abstands von zwei Metern sowie auf die Erhebung der Kontaktdaten hingewiesen; ausserdem werden sie darüber informiert, dass es für sie allenfalls zu einer Quarantäne kommen kann, wenn es während der Veranstaltung enge Kontakte mit COVID-19-Erkrankten gab.

Personen, die im gleichen Haushalt leben, müssen untereinander keinen Abstand halten.

Es ist definiert, wie das Betreten und das Verlassen des Pfarreizentrum erfolgt.

Alle Anlässe sind um 24:00 respektive 00:00 zu beenden; die Pfarreizentren sind zu schliessen.

Für Kirchliche Anlässe gilt: Apero und Kirchenkaffee sind bis auf weiteres nicht möglich.

Vor der Veranstaltung

Wo erforderlich, ist ein einziger Haupteingang definiert; an den übrigen Eingängen wird darauf hingewiesen, den Haupteingang zu benutzen. Der Veranstalter definiert eine Person, die für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist und diese auch durchsetzt. Sie begrüsst die Eintretenden und macht sie auf die Hygiene- und Abstandsregeln (Platzanweisung) aufmerksam.

Alle Eintretenden desinfizieren beim Betreten des Zentrums die Hände. Desinfektions-mittel steht bereit.

Während der Veranstaltung

Die Eingangstür bleibt, solange es die Witterung erlaubt, offen. Die verantwortliche Person achtet darauf, dass die Distanzregeln auch während des Anlasses immer eingehalten werden. Es ist ausreichend zu lüften.

Nach der Veranstaltung

Sämtliche Kontaktstellen wie Türgriffe, Handläufe, Stühle, Tische und Mobiliar sind zu säubern und zu desinfizieren. Ebenso zu reinigen und desinfizieren sind öffentlich zugängliche Toiletten.
Alle Bodenflächen werden mittels spezieller Desinfektionsmittel feucht aufgenommen.
Alle notwendigen Materialien werden durch die Kirchgemeinde gestellt.
Die Raumverantwortlichen der Pfarreizentren teilen den Veranstaltern im Vorfeld mit, wer was von diesen Aufgaben übernehmen muss.

Was muss ein Veranstalter beachten

Der Veranstalter trägt Sorge für die Teilnehmenden und ist verantwortlich für die Einhaltung des Schutzkonzeptes. Um wieder Veranstaltungen durchführen zu können, muss der Veranstalter ein spezifisches, auf den Anlass bezogenes Schutzkonzept vorlegen. Dieses muss drei Tage vor der Veranstaltung unterschrieben vorliegen. Eine durch die Kirchgemeinde bestimmte Person prüft diese Schutzkonzepte, veranlasst möglicherweise Anpassungen und gibt den Anlass (oder die wiederkehrenden Anlässe) frei. Erst nach dieser Freigabe dürfen die Räume benutzt werden.

Auch für die pfarreilichen Gruppen muss ein Schutzkonzept vorliegen (z.B. Jubla, Ministranten, Jugendtreff, Lektorentreff, Frauengemeinschaften etc.). Welche pfarreilichen Aktivitäten unter Einhaltung des Schutzkonzepts wieder stattfinden können, entscheidet der Pfarreiseelsorger/die Pfarreiseelsorgerin in Absprache mit der jeweiligen Kirchenpflege.

Warum müssen die Veranstalter ein Schutzkonzept erstellen?

Die Anlässe, die in unseren Zentren durchgeführt werden, sind unterschiedlichster Natur. Teilweise haben auch Organisationen, die dahinter stehen, unterschiedlichste Ansprüche (Pro Senectute hat beispielsweise eigene Vorgaben). So sind beispielsweise Anlässe, die den Körper stärken (z.B. Seniorenturnen), anders zu betrachten als ein Computerkurs für Jugendliche unter 12 Jahren.
Erkundigen Sie sich vorher, welche Art von Anlässen durchgeführt werden können.

Welche Anlässe können vorerst nicht bewilligt werden

  • Private Vermietungen aller Art können nur in Ausnahmefällen von der Corona-Taskforce bewilligt werden. Die Küchen bleiben vorerst geschlossen.
  • Chorproben sind bis zum 15. August nicht möglich (entsprechend einer Empfehlung des VCN Verband Chorleiter Nordwestschweiz)

Dieses Schutzkonzept bleibt bis auf Widerruf gültig.


Robert Weinbuch, Pastoralraumleiter, robert.weinbuch@kathmutschellen.ch, 056 536 59 90
P. Martin Kelechi Igboko, Leitender Priester, martin.igboko@kathmutschellen.ch, 079 699 28 36
Werner Weibel, Vertreter Kirchgemeindeverband, werner.weibel@kathmutschellen.ch, 044 740 25 50

Sollten Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich an die für die Vermietungen zuständige Person:


Berikon

Fabian Furrer

079 906 09 39

Rudolfstetten

Susanne Wild

079 308 53 57

Bergdietikon

Brigitte Buchgeher

079 940 90 50

Oberwil-Lieli

Kath. Pfarramt Oberwil-Lieli

056 633 14 61

Eggenwil-Widen

Kath. Pfarramt Eggenwil-Widen

056 633 19 92

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